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Zwciuttdzwattzigftes Kapitel.
Dcr Pvstilleurciter. — Der gefaugenc Fuchs.
Nach diesem Siege galt Thomas bei seiner Gönnen»mehr als zuvor, nnd ward überdieß dcr Mühe nberhobcn,sich noch in seinen alten Tagen mit dcr hebräischen Gram-matik den Kopf zn zerbrechen. Denn als er einst, nmTrinkgeld zu sparen, mit dem Kammerkätzchen liebäugelte,ward es Beate gewahr, nnd gab ihm nicht nur unter vierAugen einen scharfen Verweis, sondern machte cs ihm auchzur Pflicht, hebräisch zu lernen, weil — sagte sie —dcr heilige Hieronymus diese Beschäftigung, als ein ansich selbst erprobtes Schutzmittel gegen die Anfechtungendcr Wollust, empfehle. — Doch da nun hell am Tage lag,daß Thomas nnd die Jungfer mit einander über den Fußgespannt waren, so nahm ihm Beate das aufgelegte Sprach-kreuz wieder ab, und war, wie gesagt, mehr als jemalsmit ihm zufrieden.
Das gab seinem Spckulationsgciste neues Leben, undbefeuerte ihn zur Anwendung aller möglichen Erbschleicher-Pfiffe, um ein ersprießliches Testament zn Stande zn bringen.Er ließ sich nun nicht wieder in jenem Weinhause betreffen,sonder» ging immer stracks in die Kirche, und hatte, solange dcr Pfarrer auf dcr Kanzel verweilte, Bleistift undSchrcibtafel zum Schein in dcr Hand, weil er sich nicht