382 $pfjpftfcfye ©eograpljie. 3roeitcc S^eit. 11 . 2C6fdEjn.
Sutferrohr ift nunmehr in beibert Snbien unb 3CfriCa anju ;treffen. 2lu3 bem (Schaume be§ fochenben 3ucfer§ wirb 9Jto§cooabegemacht, £>iefe wirb mit Dchfcnblut ober ©ierweifj gereinigt. -SKelaffe. — Saffta. — 9fum. — 9tto§cot>abe ift eigentlich tol)tr3ucfer.
f. 2t n a tt a S.
£)iefe fd>onc 2tmcrifanifche grucpt rodchft o^ngefatjr auf einemeben folgen ©tamme, mie bie 2trtifchoc?en. ©ie hat bte gigur einesSEannenjapfenej unb bie ©rofe einer Melone. £>er ©eruch berfelbenift oortrefflich, unb ber ©efchmacf fdjeint allerlei ©eroürje junerratljen.
g. 3B u r j e l n.
«Rhabarber fomrnt au§ <5f)ina unb ber baju gehörigentarei. ©binamurgcl ift ein abftringirenbeS unb blutreinigenbeSSKittel. SRan bringt fte auch eingemacht nach ©uropa. Die SSSurjcl©infeng ift ba§ am £6chften gefehlte SRebicament, bei beffen2tu§feigung fehr öiele hunbert Tataren in bet ©hineftfcpen Satarcifid) oiele SRühe geben. ©§ foll graue §aare in fchmarje oenoanbeln.SJJan fchneibct Heine ©tücEe unb giefit fochenbcö SBaffer barauf.©§ begeifert ben SSJJenfdjen mit neuem Seben, unb in gar ju ftarfcnDofen genommen, bringt e§ fjt^ige Äranfhetten ober wohl 3ia[ereijumege. ©ine geroiffe 2trt Siegen foll ba§ .Kraut berfelben liebenunb ihr SStut mirb baher für fehr gefunb gehalten. Sngwer iftan ben SRalabarifchen .Kufen am äßcften.
III. 2tnbere 9J2erfwttrbigEeiten ber fPfangen.
S5ie $Pfanje §ingif<h in Werften gibt ben assam foetidamober ben SEeufelSbrecf. ÜRan fdjneibet ein ©chcibchen oon ber SEBurjelab unb nimmt ben au§gefchmi|ten ©aft weg, unb fo alle Sageferner ein ©chcibchen. SKan braucht ihn in oielen Steilen SnbienSin ben ©peifen. Da§ SSrob muf? fogar barnach fchmecfen, unballe ©trafen barnadh riechen; e§ ift bie§ ihr angenehmfer ©erucf.
£>aö Dpi um roirb oon einer gemiffen 2trt 2Rof)n gewonnen,