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9%fifcf)e ©eograpfyie.
©in ©eefafjrer muf bie $>rofpecte ber .Küfie, alle Siefen beäSReereS an allen £>rten, bie SBefcfjaffeni^eit beS 2ln?ergrunbeS, biestippen, 23ranbungen, bie in einer ©egenb herrfchen, bejianbigeSBinbe, bie SRouffonS, ©türme u. f. w. fennen, öornehmtich aberfoU er
1. bie SEBeltgegenben atlejeit genau wiffcn, biefeS gefegtoermöge beS ßompaffeS, trenn man bie ‘.Itbweichuttg beSnetS gugteid) erträgt, nur muf man, fo oft eS gu thun ntög-.lid) ifi, burd) bie Sbferoation beS Rimmels feine ^Beobachtungengu corrigiren fudjen.
2. ©r muf wiffen, nach welcher ©egenb er in einem trei=ten SReere, mit einem gegebenen ÜBinbe, nur immer fortfegelnbarf, um an einen begehrten £>rt gu fommen. £)ie ©egenb,nach welcher hin ihm ber Drt liegt, trenn er fortfegelt, i|inicht immer bie Utichtung, bie baS ©chiff nehmen muf. ®i( :feS gefchieht nur, wenn betbe Serter, ron wo unb wohin etfegelt, unter einem ^arallelgirtel ober SReribian liegen; beratwenn g. ©. Semanb auS Portugal nach bem 2luSfIuffe beS2lmagonenfIuffeS hinfegeln wollte, unb fuchte erfilid> bie @e=genb auf, nach welcher bt’efer 2luSfIuf hinliegt: fo würbe etftnben, baf bie fürgeffe ßinie, bie auS Portugal nach 9)erugegogen worben, nicht immer in einerlei SBinfel bie SReribianeburchfchneibet, mithin nicht immer nach einer ©egenb hinge*richtet iff. SBenn er alfo nach ber ©egenb, nad) weither betAnfang biefer frummen ßinie hingielt, immer fortfahren foUte;fo würbe er niemals ben £)rt, wo er hin will, erreichen. SRanfann aber nicht in ber Jürgeffen ßinie fahren, bie oon einem£)rte gum anberen gegogen werben fann, wenn beibe Sertetfowohl auf er bemfelben ^arallelfreife, als auf er bemfelbenSReribian liegen; benn ein ©chiff müfte faft in jeber ©tunbebie Sfichtung feiner ^Bewegung änbern, welches nicht möglichijt. 2)aher fudjt man biejenige fRichtung, naeh welcher, trennbaS ©chiff immer fortfegelt, eS gwar nicht burd) ben fürgefenSEBeg burdjläuft, boch aber gu bem £>rte hingelangt. S)iefe