194 ^hbFfth* ©eographi«
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»erfahren jurüd. Hlufjer ber Sefiillation aber {>at man oud;!noch anbere ÜJtittel berfudjt, ba§ ©eewaffer bon feinem Saljtju befreien, ^bieljer gehört 1) baS giltriren, wobei manetliche ©efdfe über einanber jieHte, unb baS ©eewaffer burd? benmit ©anb gefüllten ffioben laufen lieft, Sabei blieb aber immer ■noch ber bittere ©efchmad jenes SBafferS jurücf. 2) ©aä
©efrieren, inbem bei ber »erwanblutig bc§ füpen SOBafferS in6iS bie ©aljfheilchen jurüdbteiben. Snbeffen bleibt auch babeinocf) immer einige 33itterfeit übrig, unb Weber bie natürlielje,noch bie fünßlicfye SSermanblung beS SBafferS in ©§ finb über-- rall unb im erforderlichen SRaafse thunlich. 3) 25ie gaulnijj, |Sn bicfem Salle lafjt man baS ©eewaffer in berbedten ©efäftn tfaulen unb reinigt e§ nadjfjcr, entweber durch Sbeflillation, ober fhineingeworfenen jfieSfanb, welches . Verfahren bod) aber ebenfo wenig bie S3itterEcit beS ©efchmads entfernt. SSergteiche
©ehler a. a. £>rt, Ulrtifcl SOIeer.
2tnmerfung 2. Sie Bewohner einiger Jtüjtengegenbcn,bie Weber §luf = , noch hinreichendes Sfcgenwaffer haben, behebfen fich mit bem natürlichen ©eewaffer. ©o biel vermag bie©ewohnheit.
2fnmerfung 3. Sie SMtterfeit beS SDteerwafferS, bie eSauch aufier feinem ©djgefchmacfe hat, fchrieb man ehebcfj einem3ufohe bon drbharj ober SSergfelt ju, auS bcffen Safein mattbann weiter auf ©teinfohlen jglohe am SJtecreSboben fchlofi.Steuere SScrfudftc haben aber bewiefen, bafä bieS nicht ber galtfei, fonbern baf? nach bem Änjftalliftren beS ©aljeS bon bem©eewaffer eine bide Sauge jurüdbleibe, in ber fich ©aljfdtw,SJtagnefia, ©lauberfalj unb felenitifd;e S£l;eile borfinben (f. ®ef)<ler a. a. £D.), bie bei ber Sefliltation alle jurüdbleiben, foba^ auf biefe SBeife wirflicheS füfeS Sßaffer auS bem SOteer»waffer fann gewonnen werben. £ier unb namentlich in bemjfafpifd;en SReere findet fich «ne befonbere, wie ©rnelin U-merft, bon Stapln herrührenbe »itterfeit bor. ©o finbet man