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fPhpftfcße ©eogtapßie-
Sie Urfachc, warum ba§ SReerwaffer in ben hießen @e :gcnben am ©aljigßen ifl, befielt in ber überaus ftarfen Ttuäbün»(lang, bmd? bie baS SSaffer oerflüchtigt wirb, baS ©alj aberjurücfbleibt. Sn ben fältejfcn ©egenben aber rüf?rt biefeS baljer,weil baS hereinfließenbe glußwaffer ju großen ©isfchollen, bitgleich großen ßänbern herumfehwimmen, gefriert.
Tlnmerfung. Sie Angaben über ben ©aljgehalt be$SfteerwafferS weiten fef)r »on einanber ab. Sm mittetlänbifdbenSDfeere will man ben ©aljgehatt wie ein ßotf?, in anberen9Jtceren wie 2, 3, 4 ßotl? unb baruber, auf ba$ fPfunb, ge;funben Ijabcn. ©inige haben baS ©efch angenommen, bie©aljigfeit beS SKeerwafferS fei unter bem Äquator am©türfffen, unb geringer gegen bie $ote hin. Tiber jene ©atjig;feit ifl jfch nicht einmal an ein unb ebenberfelben ©teile im;mer gleich. fPageS baruber angeffellte SSemerfungen ftnb»erjeichnet in gabri’S ©eiftif.^©. 393. 2fud?!ifl baä SBafferin ber $£iefe meiflcnS fähiger, als auf ber Oberfläche, wie inber SKeerenge üon itonßantinopcl, wo fleh jenes ju biefem,wie 72 ju 62 oerhalten foll. XSergleiche auch Otto’S @p;fiem einer allgemeinen £pbrographi?- Berlin 1800.gr. 8. ©. 383 u. f.
§• 22 .
©ine folche ©aljigfeit gibt eS fowol;l im Oceane, als in benmittellanbifd?en SKeeren, unter benen ber ©ee in Sfußlanb bei berSBolga nach fanget ju, unb bei ber neu errichteten Solonie©aratow, gu merfen ifl. ©r ifl in manchen Seiten mit ©alj ineben ber Tlrt, wie im SßSintcr mit @is belegt, fo baß man überihn hingehen unb fahren fann.
gerner gehört auch hieher ber TtSphattfee ober ba$ tobteSOteer, welches eigentlich nur ber Sorban ifl, beffen Ufer erweitertworben ftnb, inbem ber Sorban in biefeS SOJeer hineinfließt unbmit ihm einerlei Dichtung hat. SBenn biefer ©ee an feinem Uferim ©ommer auStrocfnet, fo verbreitet baS verfaulte 2Baffer barin