SJorbereitung.
93on feer 33efc^offm^>cit fee$ <£tfefcofeen$ in feinem 3n*roenfeigett.
2öit fennen bie SDberßäche beS ErbbobenS, wenn eS aufbie SBeiläuftigfeit anfommt*), jtemlicf) »oUfbdnbig. 2CUein wirhaben noch eine SBelt unter unferen Süßen, mit ber mir jur Beitnur fef)t wenig befannt ftnb. £)ie Sergfpalten, welche unferem ©ent-blei unergrünbliche .Klüfte eröffnen, bie fohlen, bie wir in bem Sn-neren ber Serge antreffen, bie tieffien ©pachte ber Sergmerfe, biewir Sahrhunberte hinburch erweitern, ftnb bei Sßeitem nicht jureichenb,unS oon bem inwenbigen Sau beS großen .Klumpens , ben wir be=wohnen, beutliche Jtenntniffe ju »erraffen.
Sie größte SEiefe, ju welcher SKenfcßen öon ber oberßen StächebeS fefien £anbeS hinabgefommen ftnb, beträgt noch nicht 500 .Klafter;b. i. noch nicht ben fechStaufenbßen $ßeil oon ber Entfernung bisjunt SOiittelpuncte ber Erbe, unb gleichwohl beftnben fich biefe©rüfte noch in ben ©ebirgen, unb felbß alles fefie Sanb iß einSerg, in welchem, um nur ju gleicher Sßefe, als ber SOJeereSgrunbliegt, p gelangen, man wenigßenS breimal tiefer hinabfomnten müßte.
SßaS aber bie Statur unferem 2luge unb unferen unmittelbarenSerfuchen verbirgt, baS entbecft fie felber burch ihre SBirfungen.Die Erbbeben haben U nS geoffenbart, baß bie SDberflache ber Erbet'oller SBölbungen unb fohlen fei, unb baß unter unferen Süßen»erborgene Seinen mit mannigfaltigen Bittgängen allenthalben fort:laufen. £)er Serfolg in ber ©efchicßte beS ErbbebenS wirb biefeS
*) WuSbeljnung ber Äenntnilfe, im ®egenfa| gegen ©cnauigfeit; (Srtcmfton gegen Sntenfton.