Die Statur t>at ntd>t oergeblid) einen ©dmh oon ©eiten;feiten überall jur Betrad)tung unb Bewunberung auSgebreitet.35er SD?enf4>, weldjetn bie Haushaltung bc5 (SibbobenS anoertrautijt, befffct gähigfeit, er befifct auch Sujt, fie fennen ju lernen, unbgreifet ben ©ch&pfer burcf) feine ©infichten. ©elbfi bie fürchterlichenSBerEjeuge ber Heimfudung be§ menfd)licben ®efchle<ht§, bie ©r;fchütterungen ber £änber, bie SSßuth beö in feinem ©runbe beweg;ten SOteereS, bie feuerfpeienben Berge forbern ben SJtenfchen jur Be»trachtung auf, unb ftnb nicht weniger oon ©ott als eine ridhtigegolge auS bejlanbigen ©efefcen in bie Statur gepflanjt, als anberefebon gewohnte Urfachen ber Ungemächlichfeit, bie man batumfür natürlicher hält, weil man mit ihnen mehr befannt ifi.
Sie Betrachtung foldjer fchrecflid)en 3ufälle ifl lehrreich, ©tebemüthigt ben SJtenfchen baburch, bafj fie ihn fehen la^t, er habefein Stecht, ober jum SSenigjfen, er Ijabe e§ oevloren, oon benStaturgefefcen, bie ©ott angeorbnet, lauter bcguemliche folgen juerwarten, unb er lernt oielleicht and) auf biefe SBeife einfehen, bafjbiefer SEummelplah feiner Begierben billig nicht baS3tel aller feiner2lbfichten enthalten foUte.