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und sic ganz verbarg. Nur eine Hand bewegte sich her-vor und lud, freundlich wedelnd, den Oberst ein, von demGolde zu nehmen. Unwiderstehlich hingerissen, griff er zuund reichte eine Hand voll Antonien, die sich getröstet unddanksagend entfernte. Schnell trat nun Frau von Gold-ammer hinter dem Gebirge hervor und preßte ihn mit einerso gewaltsamen Inbrunst in ihre Arme, daß er, vor Schmerzlaut aufschreicnd, erwachte. —
Er dachte jetzt dem Traume nach und hielt ihn für cipegute Vorbedeutung, daß sich Antonie ohne Umstände miteinem Stück Geld werde abfinden lassen. Doch war ergesonnen, sich nicht damit zu übereilen, sondern diese fa-tale Ausgabe solange als möglich zu verschieben; denn erschmeichelte sich, auf diese Art vielleicht ganz davon loszu-kommen, weil sich Antonie, wie er glaubte, zu einer drin-genden Bettelei nicht erniedrigen wurde. Das dünkte ihn,jcmchr er darüber nachdachte, immer wahrscheinlicher, under haderte am Ende sogar mit sich selbst, daß er im Traumeso unbesonnen gewesen war, eine Hand voll Dukaten ohnedringende Noth wegzuschcnken. Ucbrigcns sah er die bä-renhafte Umarmung, die ihm einen Schrei auspreßte, fürkein böses Vorzeichen an. Was sie betraf, dachte er:Träume sind Schäume.
Bet Anbruch des Tages übergab er seinem Leibjägereine Liste von Personen, die er zu einem Mittagsmahleeinladen sollte. Frau von Goldammer stand oben an. DieGasterei war drei Tage darauf angesetzt. Er machte dazuverschwenderische Anstalten, ungeachtet sich sein Geiz heftigdawider auflehnte.