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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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sie ihn kaum angerührt hatte:Bin ich zum Ehestandetüchtig?"

Sie wollte nicht mit der Sprache heraus, und gestanderst nach langen Folterungen mit den schoncndsten Aus-drücken, daß sic das Organ des Mordsinnes bei ihm ent-deckt habe.

Mordsinn?" fuhr er sie an:Donner und Hagel,Mamsell! ist das Ernst, oder nur der abgenutzte Spaß, deruns Aerztcn so oft in den Bart geworfen wird?

Klaudine versicherte, sic scherze nicht, und hob in derKunstsprache der Gallisten an, das wirkliche Dasepn desihm bcigemessenen Organs zu demonstriren.

Gehn Sie mir mit Ihrem Schnickschnack!" fiel er ihrheftig ins Wort.Die Schädcllehre ist Wind, lauter Wind!Das hat der Geheime Nath Walter in Berlin dem Dok-tor Gall unter die Augen gesagt und geschrieben."

Aber wissen wir, wer Recht hat?" versetzte Klaudine.

Das werden Sie, Mamsell, mit Ihrer Weisheit nichtausmachen!" polterte Mauerbrecher.Folgen Sic meinemRath, denken Sie nicht mehr an diese Alfanzerei, und stu-diren Sie Koch- und Wirthschastsbüchcr, um eine geschickteHausfrau zu werden."

Wenigstens für Sie nicht, mein Herr!" sagte die Be-leidigte in einem schneidenden Tone.

Nun, so hcirathcn Sie den Todtengräbcr, damit Sieimmer Schädel vollauf haben!" Mit diesen Wortenfuhr er wie eine Windsbraut zur Thür hinaus.

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Klaudine war froh, daß sie so schnell aus der Verlegen-heit kam, seine Braut zu werden. Sie hatte längst einAuge ans den jungen Advokaten Robert, und er hatte beide