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von Krhstallglas verzieren ließ, ungeachtet niemand be-greifen konnte, was der seltsame Mann noch dann zusehen hoffte, wenn einst seine Augen vom Tode versiegeltsehn würden. Er wollte vielleicht den Küster belauschen,dem er es in seinem Testamente gegen einen gewissenJahrlohn zur Pflicht machte, sein elegantes Grabzimmertäglich zu reinigen und auszustäuben.
Diese Anordnung war im Grunde nicht zu tadeln:denn die Kirchner in England mögen bequeme Herrensehn. Wenigstens ist gewiß der ein träger Gesell, derden sogenannten Dichterwinkel unter seiner Aussichthat. Mit diesem Spottnamen bezeichnet der theure JohnBull" die unsaubere Vorhalle der Westminster-Abtci, wodie Denkmäler Shakespeares, Miltons und anderer un-sterblicher Dichter ausgestellt, aber — nach der Versiche-rung glaubwürdiger Augenzeugen — mit Staub undSchmutz bedeckt sind.
Daß Herr Lukas einen Sparren zu viel hatte, bewiessein ganzes Testament und unter andern folgende Klausel:
„Ich verordne, daß jährlich an meinem Todestage„ein großes Gastmahl mir zu Ehren angestellt und„meine Gesundheit dabei getrunken werde. Doch che„man zur Tafel geht, soll sich die ganze Gesellschaft„der Eingeladcnen in einem feierlichen Zuge zur„Kirche begeben und einer von ihnen mit lauter„Stimme in mein Begräbniß Hinabrufen: Herr„Lukas, wie befindet Ihr Euch?"
Man that dem Querkopf seinen Willen. Der Vormundseiner einzigen Tochter und Erbin gab jährlich einen köst-
* So nennt man, wie bekannt, im Scherz den großenHaufen des englische» Volkes.