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linens Wangen; wir flogen unserer Heimath zu undschloffen bald darauf am Traualtäre den Bund unsererHerzen.
So glücklich endigte sich noch diese Entführungsgcschichtc,zu der ich selbst durch einen übereilten Freundschaftsvereinund fortgesetzten Umgang mit einem bösartigen Menschenden Grund gelegt hatte. Sie kann in dieser Rücksicht derlieben, leichtgläubigen Jugend, die ihr Herz dem erstendem besten Schwätzer Preis gibt und ihn zum Vertrautenihrer Geheimnisse macht, zur Warnung dienen. Doch willich dem jungen Leser eben nicht rathen, aus meiner Er-zählung die Lehre zu folgern: daß es wohl gethan scp,sich ein Blumenmädchen oder sonst ein aufgefundcnes Kindzur Gattin zu erziehen. Dieser Versuch möchte wohl untertausend Fällen nicht Ein Mal so gut als der mcinigcausschlagen.
Als wir ungefähr ein Jahr verheirathct waren, schriebuns Frau von Ralf aus einem Dorfe bei Wien einenkläglichen Brief und bat um Pardon. Wir antwortetenihr aber nicht. Seitdem haben wir gehört, daß sie sichwieder in die Stadt gewendet und eine lustige Wirth-fchast, die man nicht gern Leim rechten Namen nennt,angelegt hat. Sie soll sich ungemein wohl dabei befinden,und das ist bei den Talenten, die sie zu dergleichen Ge-schäften besitzt, sehr glaublich.
Bolda treibt in einem dunkeln Winkel von Deutschlandschriftstellerische Kaperei. Er stümpert nämlich Romane,Schwänke und so weiter zusammen, und schickt sie unterdem Namen anderer Schriftsteller, die schon einen gewissenRuf haben, in die Welt. Der schamlose Namcndieb will