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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
124
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ficht und fragte in einem ruhrenden Tone, ob ich cs red-lich mit ihr meine. Ich bethcuerte das und fie versprach,sich meiner Vorsorge zu überlassen.

Drittes Kapitel.

Das lustige Frühstück.

Die Tante kam zurück, besetzte den Tisch mit Backwcrkund zwei Flaschen Wein, stürzte hastig einige Gläser aus undward äußerst lustig. Ich zwang mich, ihre gemeinen Ein-fälle zu belächeln. Sie besitzen, sprach ich, einen benei-denswürdigen Frohsinn, Madam!

Madam! Madam!" spottete sie mir nach, undschlug ein unmäßiges Gelächter auf.

Ich wußte nicht, was sie damit sagen wollte und batum Erklärung.Lassen Sic's man gut sepn!" versetztesic.Wir wollen's mit meinem Titel nicht so genau neh-men."

Verzeihen Sic, cntgegncte ich, wenn ich aus UnkundeIhres Standes gefehlt habe. Sic dürfen aber nur so ge-fällig sepn, mich zu belehren

Nee, nee!" fiel sie mir ins Wort: «Ob Sie mich Ma-dam nennen oder gnädige Frau, das ist all eins."

Ich wußte nun, woran ich war. Ehe ich aber meinenRespektsfchlcr verbessern konnte, sprang sie vom Stuhl aufund bedeckte mit einem großen Stammbaume so plötzlichden Tisch, daß unsere Weingläser vor den Geistern ihrerAhnen scheu wurden und klirrend auf den Boden stürzten.Ich überblickte das vermoderte Pergament, bewunderte dasehrwürdige Alterthum ihrer Familie, und mischte den ihr