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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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Mad- Schwalbe. Ich statte Ihnen beiderseits mei-nen unterthänigen Glückwunsch ab, denn Ihre Verbindungist doch so gut als geschlossen.

Fr. v. Schmelz. Sie lose, lose Frau!

Mad. Schwalbe. Aber was machen wir nun mitjenen zärtlichen Seelen? cSie zeigt auf Morih und Julien,die in der Ferne stehen.)

Fr. v. Schmelz. Das depentirt nur noch von Ihnen,Madam. Ich habe den guten Leutchen bereits zu ihrerkünftigen ehelichen Alliance meine mütterliche Ratificationcrthcilt. ,

Mad. Schwalbe. So? Nun, da will ich dennauch nicht länger den Popanz spielen. Lassen Sie unsFriede machen, Herr von Schmelz. Ich übergebe Ihnenmeine Nichte zum Pfände unserer Versöhnung.

Moritz <»-iht sich ihr). Ich danke Ihnen herzlich. Siebeglücken mich.

Julie (küßt ihr die Hand).

Mad. Schwalbe (stellt sich zwischen beide Paare). Ja,NUN lächeln mir rechts und links alle Gesichter, und vor-hin wollte mir Alt und Jung in die Haare. Ich war ineiner verzweifelten Klemme; aber ich und der Herr vonPuff wir sind nicht auf den Kopf gefallen. Wir rich-ten unsere Sachen immer so ein, daß es zuletzt heißt: Endegut, alles gut.

(Der Vorhang fällt.)