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Geldnoth oder eine Liebesgeschichte. Das sind immer diebeiden Hauptgeschäfte der jungen Herren.
Zweiter Auftritt.
Moritz. Madam Schwalbe.
Moritz. Gehorsamer Diener, Madam.
Mad. Schwalbe (ßch verbeugend). Mit wem habeich die Ehre — ?
Moritz. Mein Name ist von Rosendorn.
Mad. Schwalbe. Sehr erfreut — nehmen Sie Platz.(Sie sehen sich.) Was verschafft mir denn die Ehre IhresBesuchs?
Woritz. Ihr ausgebreiteter Ruf. Sie haben, wieich höre, Zutritt und Einfluß bei den vornehmsten Fa-milien der Stadt, und machen davon zum Besten vielerMenschen Gebrauch.
Mad. Schwalbe. Ich diene meinem Nächsten gern— (lächelnd) wenn ich Zeit habe. Heute bin ich abergerade ganz außerordentlich beschäftiget. Jede Minutehat ihre Bestimmung.
Moritz. Ich will mein Anliegen in Ein Wort zu-sammendrängcn.
Mad. Schwalbe. Haben Sie die Güte.
Moritz. Ich suche eine Frau.
Mad. Schwalbe. Ei! schon so zeitig? — Doch —jung gefreit, hat niemand gereut, sagt das Sprichwort.
Moritz. Ich bin kein Flattergeist, kein Libertin.Andere junge Leute genießen mit zügelloser Ungebunden-hcit die Welt, verstreuen die Blüthen ihres Frühlings da