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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Bedienter (das Fußbret auf den Boden sehend). Fra-ge» Sic den Herrn Tanzmeistcr, dem das Ding gehört.ES sieht aus wie eine Foltermaschiuc. (Sr gehr ab.)

Hr. v. Puff. Nun, Herr Strohfiedcl, erklären Siemir doch Ihr Instrument.

Tanzm. Es ist, so zu sagen, ein wohkthätigcr Zucht-Meister der Fuße, der sie mit einigem Ernst und Zwangnöthigt, sich an die Linie der Schönheit und des Anstan-des zu gewöhnen. Die Zierlichkeit des Auswärtsgehcnsist allen Staudespersonen eigen und unterscheidet sic beimersten Anblick von ungebildeten Menschen, die gänsemäßigciuhcrschreitcn.

H r. v. Puff (feine Füße betrachtend). Hm! jaich stehe selbst wie ein Gänserich da.

Tanz m. Ich erfreche mich nicht, Eure Gnaden zuwidersprechen. Es ist aber auch bei Denenselbcn kein Wun-der, und mehr zu loben, als zu tadeln. Der gnädige Herrrcsidirten bisher tu einer kleinen Stadt, wo jedermann sogeht. Wenn man unter Gänsen lebt, muß man mit-wackcln, sonst stecken sie die Köpfe zusammen und schnat-tern, man wolle kluger und besser sepn, als sic.

Hr. v. Puff. Was Sie für ein richtiges Einsehenhaben! Das ist wirklich die Ursache, warum ich so mit denFüßen säble.

Tanz m. Diese kleine Unziemlichkeit wollen wir baldaus dem Wege räumen. Mit hoher Erlaubniß. (Sr fetztsich.) Haben Sie die Gnade, stellen Sie sich gerade vormich her reichen Sie mir die Hände setzen Sie IhreFüße fest an die nieinigcn. (Der Scholar befolgt diefe An-ordnungen, und der Tanjiueister dreht ihm die Füße nach undnach auswärts in eine gerade Linie.)