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durchaus nichts weiß. Ich verstehe von Poeterei und Ma-lerei kaum so viel als ein Windclkind.
Gauch. Was thut das? Glauben Sie denn, daß hun-dert andere Eleganten, die sich als Kunstkenner breit ma-chen, etwas mehr von de» schönen Künste» verstehen?
Hr. v. Puff. Das inüssc» Hercnmeistcr scp»!
Gauch. O ganz und gar nicht! Die schlaue» Herrensetze» sich blos hi», lerne» ei» Schock Kunstwörter, wieein Schulknabe seine Vocabcl», auswendig, und werfendamit ins Kreuz und in die Quere uni sich herum.
Hr. v. Puff, lind das mag nun klappe» oder nicht?Mag weder gehauen noch gestochen scp»?
Gauch. Das ist gleichviel-
Hr. v. Puff. Ha! nun fällt mir ein Stein vom Her-zen. Ja, da haben Sic Recht; das ist nicht schwer, daskann ich auch. Ich habe ein eisernes Gcdächtniß. Aberhalt! — wieder eine verdammte Schwierigkeit? — Wiekommt man zu solchen gelehrten Vocabcln?
Gauch. Wenn Sie fünf Lonisd'or daran wenden, soverschaffe ich Ihnen morgen ei» vollständiges und mit gro-ßem Fleiß von mir selbst ausgearbciteteö Wörterbuch derneumodischen Kunstsprache.
Hr. v. Puff. Ein ganzes Buch soll ich in meinenKopf hinciupfrvpfen?
Gauch. Ein Buch von zwei oder drei kleinen Oktav-seiten.
Hr. v. Pnff. Das lasse ich gelten. Dafür gebe ichmit Vergnügen fünf Lonisd'or. Nun will ich den Kunst-kenner und Kunstrichtcr spielen, daß es eine Art haben soll.