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Hr. v. Puff (mit einem Scharrfuß). Mein Bruder,Zhncn zu dienen.
Gnuch. Ah! so? — Der Biedermann sicht ihm ausden Augen. — Wird er bald gehn ?
Hr. v. Puff. Lassen Sie sich durch seine Gegenwartnicht stören. lSic nähern sich wirrer rem Bäckermeister, undGauch macht ihm eine flüchtige Verbeugung, die mit Kopf-nicken erwiedcrt wirr.)
Gauch. Mein Herr von Puff, ich hatte beim Schlußmeiner gestrigen Vorlesung die Ehre, Ihnen zu sagen, daßein Herr nach der Mode mit einer Doppellorgnette verse-hen sepn müsse.
H r. v. Puff. Ist schon angeschafft. (Er zieht eineBrille vvn unmäßiger Größe aus der Tasche.)
Gauch. eine hornble Maschine!
Hr. v. Puff. Ich denke, viel hilft viel.
Gauch. Zur Hebung mag sie passiren. Machen Sieeinen Versuch damit.
H r. V. Puff <faßt den Griff der Lorgnette mit beidenHänden und hält sie oor die Augen). Jst's so recht?
Gauch. Zu steif, zu schwerfällig, zu ängstlich! —Freilich ist diese Brille so ungeheuer, daß man sie wie eineRegimcntsfahnc herumtragen möchte; das gäbe aber einenlächerlichen Anblick, und übcrdieß braucht ein Elegant heu-tigen Tages seine linke Hand weiter. — Sehen Sie, indieser Gestalt, mit diesem zierlichen Anstand zeigt er sichauf der Gasse und auf den Promenaden. (Sr schiebt dielinke Hand unter die Hosenklappe hält mit der Rechten die
r Sollte dieß Lustspiel noch auf der Buhne leben, wenndie hier bezeichnete unanständige Sieie wieder vergessenist, lo wird e» nicht an einer neuen gangbaren Mode-thvrheit fehlen, die sich statt jener darstellen läßt.