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Finte — gehorsamer Diener! der begegnet man so —jetzt pack' ich ihre Klinge — mm bin ich Meister davon.(Er hört auf z» fechten.) Sieh, Bruder! so geht's immerwie am Schnürchen, und man ist sicher, daß matt bei hei-ler Haut bleibt.
Mad. Schwalbe. Ich bin froh, daß ich's gebliebenbin. (Sie null das Nappier aus der Hand lege».)
Hr. v. Puff. Behalten Sie die Fuchtel noch ein Bis-chen. Ich will meinem Bruder jetzt zeigen, wie's bei einemernsthaften Pclzwaschcn hergeht. — Stell' dir einmal vor,es wäre mir hinterbracht worden, daß sich ein gewisserEdelmann — wir wollen annchmcn, ein Kapitän — ineiner Gesellschaft erdreistct hätte, mich einen Dummkopf zunennen.
Mstr. Puff. Je, das könnte sich wohl ereignen.
Hr. v. Puff. Allerdings! Nun will ich dir aber wei-sen, wie sich ein Mann von Stande bei dergleichen Ehren-fällen benehmen thut. Der Kapitän hat also gesagt: derHerr von Puff ist ein Dummkopf. Er begegnet mir denfolgenden Tag auf einer Promenade; ich trete ihm barschin den Weg, ziehe nachlässig den Hut und sage mit rau-her Stimme: „Ihr Diener, Herr Kapitän! Wir haben einHühnchen mit einander zu pflücken." — (Er spricht dieseAnrede im tiefen Baß eines Renommisten, wendet sich dannzur Madam Schwalbe und sagt in seinem gewöhnlichen Tone):
Nun, Madam, stellen Sic den Kapitän vor und antwor-ten Sie mir.
Mad. Schwalbe (gibt sich ein martialisches Ansehenund spricht ,»it grober Stimme) : „Was beliebt Ihnen, Herrvon Puff?" —
Hr. v. Puff (spielt bei den folgenden Worten und über-haupt bei allen, die mit Anführungsstrichen bejeichnet sin» —