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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Werk? Julie hat keine Eltern mehr, ich vertrete Mutter-stelle bei ihr, und cs ist also Christenpflicht, für die armeWaise zu sorgen.

Wiesel. Sehr löblich!

Mad. Schwalbe. Apropos! wie geht's Ihnen jetzt ?

Wiesel «die Achseln zuckend). Miserabel. Ich bin ganzauf die Hefen gekommen.

Mad. Schwalbe. Haben nichts zu thun?

Wiesel. So wenig als um Weihnachten die Braten-wender im Karlsbade.

Mad. Schwalbe. Nun, so fehlt es Ihnen wohlnicht an Zeit und Lust, den freiherrlichen Courier vorzu-stellen? Diese Nolle, die ein gutes Gratial abwcrfenwird, habe ich Ihnen zugetheilt.

Wiesel. Sehr dankbar verbunden. Ich kann abernicht reiten.

Mad. Schwalbe. Seltsamer Mensch! Sie sollennur thun, als ob Sie geritten wären.

Wiesel. Ich sehe gar nicht aus wie ein Courier.Meine Perücke

Mad. Schwalbe. Was thut die? Vor alten Zeitenritten die Kavallcrieosficicre mit großen Allongenperücken.

Wiesel. Das ist wohl wahr

Mad. Schwalbe. Also keine Umstände weiter! Ent-lehnen Sic sobald als möglich bei einem Kleiderhändleroder allenfalls auf meinen Namen in der Theatergardc-robc ein Reitcollet mit Gold oder Silber, ein paarungeheure Stiefeln, einen Tressenhut kurz, kleiden Siesich ganz couriermäßig und überbringen Sie mir läng-stens in einer Stunde dieses hochfeierliche Handschreiben.(Sie gibt ihm einen Brief mit einem großen Siegel.)

Wiesel. Verlassen Sie sich darauf. Ich will gewiß