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landen Sie, daß ich mich sogleich placirc. (Sie pflanzt sichauf den nächsten Stuhl.)
Mad. Schwalbe. Behüte der Himmel! Sie werdensich doch nicht hier an der Thürschwelle niedcrlassen. Ihnengebührt der beste Ehrenplatz i» meinem Hanse. KommenSie, kommen Sie! (Sie hülst ihr vom Sruhlc ans.)
Fr. v. Schmelz (vorwärts schwankend). Allzu höflich,allzu gütig! Mir ist jeder Ort gleich, wenn ich nur dasVergnügen habe, mit Ihnen freundschaftlich zu conversiren.— Nun, weiter wolle» wir nicht vorrückcn. Ich bin sehrmarrodc. (Sie sinkt ächzend auf einen Stuhl.) Gepriesensch der Ehrenmann, der das Sitzen erfand! — Wie geht'sIhnen denn, meine Beste?
Mad. Schwalbe. Danke für gnädige Nachfrage. Ichschleiche nun so immer schlecht und gerecht, aber mit zu-friedenem Herzen, auf der Mjttclstraße fort. Mit der glück-lichen Frau von Schmelz kann ich mich freilich nicht mes-sen. Bei Ihnen heißt's: Mit Vielem hält man Haus; undbei mir: Mit Wenigem kommt man auch aus.
Fr. v. Schmelz. Ihre Philosophie scharmirt mich.Zufriedenheit ist ein edles Kleinod. Aber der Himmelmacht es Ihnen auch, wie mich dünkt, eben nicht sehr sauer,diese Juwele in Ihrem Herzen zu conserviren. Sie habeneine schöne, lebendige Nahrung —
Mad. Schwalbe (stutzend). Eine lebendige?
Fr. v. Schmelz. 0'e«t L eine gute, lebhafte
Nahrung. Sie sind die beliebte und belobte Gcschäftsträ-gcrin des größten Thcils der hiesigen Noblesse, und Aemt-chen bringen Käppchen; das ist bekannt.
Mad. Schwalbe. Ach! meine .beste gnädige Frau,es ist nicht alles Gold, was glänzt, und das Geld, dasverzweifelte Geld, ist jetzt gar zu klemm. Es hängt auch