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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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-V-D 1 8

O, wenn doch auch die Götter mir vergönnten,

Mich einzumischen in den Ameishaufen

Der zahllos um dich wimmelnden Klienten!

Mad. Schwalbe (die während der Vorlesung ihr Er-staunen und Mißfallen mit stumme» Grbcrden bezeigt hat,kan» jetzt nicht länger an sich halten und stampft mit de»

Fußen.) Das Wird zu toll! Kein Wort weiter von dieservermaledeiten Salbaderei!

Hannchen. Es find nur noch drei Zeilen übrig.

Mad. Schwalbe. Ich mag fic nicht hören, wenn dumir auch auf jede einen Dukaten legtest.

Wiesel. Viel gesagt!

Mad. Schwalbe. Anfangs gefiel mir das Dingwenn ich das vertrauliche Du ausnehme nicht so ganzübel; aber mit Einem Male schlug der Brei um und wardungenießbar. Und dieser poetische Sudelkoch will rc-commandirt scpn? Ja, ins Irrenhaus will ich ihn re-commandircn.

Wiesel (mitleidig). Er wäre wohl versorgt.

Mad. Schwalbe (zu .Hannchen). Bist du mit deinerListe bald zu Ende?

Hannchen. Nein, lange noch nicht.

Mad. Schwalbe. Der Tausend! so ist ja ein gan-zes Regiment hier einmarschirt.

Hannchen. Das zweite Bataillon eben so starkwie das erste ist noch zurück.

Mad. Schwalbe. Das wollen wir ein andres Malmustern.

Wiesel. Der Poet hat Ihnen alle Lust verdorben.

Mad. Schwalbe. Wahrhaftig! (Zn Hannchen.) Wardas zweite Bataillon vielleicht ein besserer Schlag vonLeuten?