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Wiesel. Sein Gewissen?
Mad. Schwalbe. Was kann denn das dagegenhaben ?
Kutscher. Lassen Sic sich dienen. Es ist meineSchuldigkeit, den Herrschaften gehorsam zu scpn. Wennnun eine so stattliche Madam, wie Sie, zu mir sagt:Da, Kutscher, hat Er ein Trinkgeld —
Mad. Schwalbe. Nun?
Kutscher. So wär's ja Widerspenstigkeit und Unge-horsam, wenn ich das erhaltene Geschenk zu sonst etwasanlcgte. Es wäre ja nicht anders, als ob ich mich ananvcrtrautem Gute vergriffe.
Mad. Schwalbe. Drolliger Kauz! Er muß inSeinem Leben viel Advokaten gefahren haben, weil Ereine schlimme Sache so gut zu vertheidigen weiß. Nun,thu Er nach seinem Belieben.
Kutscher. Also bleibt's bei dem Gläschen auf Derowerthe Gesundheit. Adieu, Madam.
(Er geht ab.)
Vierter Auftritt.
Die Vorigerr, °»»e den Kutscher.
Wiesel. Ein durchtriebener Schalk!
Mad. Schwalbe (zu Hannchen). Hat jemand nachmir gefragt?
Ha » nche n. O, erstaunend viel Leute! Es war nichtmöglich, sie alle im Kopf zu behalten. Hier habe ich sieausgeschrieben. (Sie überreicht einen großen Vogen Papier.)
Mad. Schwalbe. Lies mir vor.