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beide» Armen trägt. Ihr folgt ein Miethkutscher mit ähn-liche»! Gepäck.)
Wiesel (geht ihr mit tiefen Bücklinge» entgegen). Un-terthäniger Diener, werthgeschätze Madam. Erlauben Sie.
(Gr nimmt ihr die Bündel geschäftig ob.)
Mad. Schwalbe. Lan jour, Herr Wiesel! Washatten Sie denn da für einen zärtlichen Austritt mit mei-ner Hanne? Ich sah durch's Schlüsselloch, daß Sic vorihr auf den Knicen lagen.
Wiesel (ängstlich stammelnd). Ich? — ich kann michnicht erinnern. — Doch ja — (Sr zwingt sich zum Lächeln.)ich will's nur gestehen — ich bin Mitglied eines Privat-theaters geworden, Hab' eine Licbhabcrrollc übernommenund probierte sie eben jetzt ein Bißchen.
Mad. Schwalbe (schlägt die Hände zusammen). Wasdas für Streiche sind, sich in Ihren hohen Jahren mitdem sündlichen Komödienspicl abzugcben! Fürchten Siedenn nicht die Strafe des Himmels? — (Zu Hannchen.)Nu, was stehst du da und hast Maulaffen feil? Kannstdu nicht dem Kutscher die Maaren abnchmen und mireinen Stuhl reichen? Du siehst doch, daß ich mich kaummehr ans den Beinen erhalten kann.
Hannchen (eilt znm Kutscher).
Wiesel (bringt einen Stuhl). Madam verzeihen, daßich meine Schuldigkeit nicht eher beobachtet habe.
Mad. Schwalbe (seht sich ächzend). 11s! was habeich heute für einen Marsch gemacht! Matt wie eine Fliege,mußte ich mich endlich fahren lassen; sonst war'ich mittenauf der Gasse liegen geblieben. Nee, unsre liebe Stadtist eine gar zu große Babel. Man muß alle Tage seinenBissen Brod viele Meilen weit suchen.