Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
121
Einzelbild herunterladen
 

121

(Z4-)

ausgehend, während seiner ganzen Entwicklungspe--riode, sich als ein aus jener Urfor mation all-mählig Entfaltendes darstellen mochte, und daßzugleich jenes Gebilde in irgend einem Momente sei-ner Entwicklungsperiode erfaßt, eine deutlich ausge-sprochene Beziehung aller bereits bestehendenT-Heile dieses Ganzen auf die vorerwähnte Grund-formation nicht verläugnen könnte.

Und in der That zeigt sich dem spähenden un-befangenen Forscher, welcher die geheimnißvöllenWinke der Natur zu deuten strebt, und der sich ge-übt hat, auch die feiner» Nuancen der Ge-behrdensprache auf die sie beseelende Idee zu-rückzuführen; es zeigt sich ihm jener somatischeAusdruck von temporärer und räumlicher Be-ziehung aller einzelnen Theile auf eine einzige For-mation, die als Urfor mation und zugleich alsC en tra l so r mation erscheint, es möge irgend ei-nes unter den organisirten Individuen betrachtetwerden.

Es wäre zu weitläuftig, diese Behauptung hier-durch mehrere Beispiele zu bekräftigen, deren eigent-licher Sinn überdieß nur dadurch erschöpfend, undohne zu Mißdeutungen Anlaß zu geben, aufgefaßtwerden kann, daß dergleichen Belege sich im Ver-folge einer systematisch' entwickelten Phytotomie undZootomie von selbst ergeben. Ich will nur auf eineinziges Beispiel hindeuten, zu dessen weiterer Er-