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1 (1822)
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nicht gemeinen Scharfsinnes bedarf, um aus der For.mel die geheimnißvollen Nuancen für den Lauf derCurven richtig zu lesen. Der in der höher» Ana-lysis Eingeweihte wird den Sinn des hier Behaup-teten fassen, wenn er sich an die analytischen Be-zeichnungen für Convexität, Concavität, Wendungs-punkt, einzelnen Punkt u. f. w., und überhaupt analles jenes erinnert, was die französischen Geometerauf den Ausdruck xolnt sinZuIlör beziehen. Aberbeinahe gänzlich verschwindet die Analogieder Sprache des analytischen Ausdrucks und jenerder ihm zukommenden räumlich construirten Curven.

Ein leicht faßliches Beispiel mag dieß erläu-tern :

Denken wir uns eine Kreislinie von einem derEinheit glelchgeseßccn Halbmesser, wo die entspre-chende Gleichung so ausgedrückt wird, daß als Ab-scissenaxe eine Gerade außerhalb der Kreislinie an-genommen ist, auf welcher die Ordinaten senkrechtzu stehen kommen so zeigt die geometrischeAnsicht der auf dem Papiere verzeichn eten Cur-ve, daß die Curve die Abscissenaxe in keinem Punkte

'ch Ist ncmlich die Gleichung für den Kreis bekanntlich soausgedrückt: ^ 2-- x^, so lautet sie, wenn diesel-' ben Ordinaten bis zur Abscissenare außerhalb des Krei-ses verlängert werde», und dann die Ordinaten stattdurch 7 durch 2 »ch z- ausgedrückt werden, so:x ^ 1 ck -j- 2L.2 ^, worin die Con-

scante größer als 1 ist.