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nicht gemeinen Scharfsinnes bedarf, um aus der For.mel die geheimnißvollen Nuancen für den Lauf derCurven richtig zu lesen. Der in der höher» Ana-lysis Eingeweihte wird den Sinn des hier Behaup-teten fassen, wenn er sich an die analytischen Be-zeichnungen für Convexität, Concavität, Wendungs-punkt, einzelnen Punkt u. f. w., und überhaupt analles jenes erinnert, was die französischen Geometerauf den Ausdruck xolnt sinZuIlör beziehen. — Aberbeinahe gänzlich verschwindet die Analogieder Sprache des analytischen Ausdrucks und jenerder ihm zukommenden räumlich construirten Curven.
Ein leicht faßliches Beispiel mag dieß erläu-tern :
Denken wir uns eine Kreislinie von einem derEinheit glelchgeseßccn Halbmesser, wo die entspre-chende Gleichung so ausgedrückt wird, daß als Ab-scissenaxe eine Gerade außerhalb der Kreislinie an-genommen ist, auf welcher die Ordinaten senkrechtzu stehen kommen so zeigt die geometrischeAnsicht der auf dem Papiere verzeichn eten Cur-ve, daß die Curve die Abscissenaxe in keinem Punkte
'ch Ist ncmlich die Gleichung für den Kreis bekanntlich soausgedrückt: ^ — 2-- — x^, so lautet sie, wenn diesel-' ben Ordinaten bis zur Abscissenare außerhalb des Krei-ses verlängert werde», und dann die Ordinaten stattdurch 7 durch 2 — »ch z- ausgedrückt werden, so:x ^ 1 ck -j- 2L.2 — ^, worin die Con-
scante größer als 1 ist.