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möglichen Wechselwirkung und Wechselbedingung un-ter irgend zweierlei als Gegenstand der Betrachtungfestgesetzten Organen und Funktionen. Denn es be-steht z. B. nicht bloS ein verschiedener Ausdruck vonSympathie und Antagonismus, wenn man vom Ge-gensätze zwischen Cerebralnerven und Ganglien zumGegensätze zwischen Athmungsorgan und AssimilakionS-organ übergeht, sondern jener verschiedene Ausdruckist auch dann noch bemerkbar, wenn man rückstchk-lich der Athmungs - und Assimilations-Organe aneinerlei Individuo die Erscheinungen von Sympathieund Antagonismus verfolgt, hiebei aber das lebendeIndividuum in seinen verschiedenen Entwicklungspe-rioden, so wie unter verschiedenen Zuständen voll Ge-sundheit und Krankheit, und hier wieder währendden mancherlei Stadien einer und derselben Krank-heit betrachtet. Hier wird man öfters die auffallendeBemerkung z-u machen Gelegenheit finden, daß nicht !blos die Wechselwirkung ihrer Energie nach ver-änderlich sey, sondern daß hier öfters ein Null-punkt und selbst ein Negatives in der Erschei-nung, eine Umkehrung der Pole hervortrete; so, daß !Z. B. zwei in Antagonismus stehende Funktionena und b, in gewissen Fällen aufhören, einander wech- !sclseitig zu bedingen, und daß selbst in gewissen Fäl-len zwischen a und b eine Sympathie entstehen kann.Hievon liefert uns selbst die Pflanzenwelt Beispiele,ja sogar in der normalen Aeußerung ihres vege-tativen Lebens. ,So entwickeln sich z. B. bei Vcn