Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
53
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( 24 .)

^>ehr wichtig sind die Erscheinungen der Sym-pathie und des Antagonismus, welche selbstam (sogenannten) Anorganischen nicht zu verkennensind (wie ich dicß an mchrern Orten, z. B. §. 22, ^)gezeigt habe). Es fehlt uns noch an einer systema-tischen Zusammenstellung der wesentlichsten Erschei-nungen von Sympathie und Antagonismus, sowohlüber die in Sympathie und in Antagonismus, ste-henden vitalen Funktionen und Organe, als auchüber die sich sehr mannigfaltig und veränderlich äus-scrnden Modalitäten an der Sympathie und am An-tagonismus zwischen bestimmten gegcnsahlich zusam-mengestellren Organen und Funktionen; ein Gegen-stand, worüber vorzüglich die Pathologie wichtigeAufschlüsse liefern kann, als welche die lebenden In-dividuen nicht blos in ihrem normalen Lebenszustan-de, sondern unter allen möglichen Abnormitäten desvitalen Erscheinens betrachtet, wo denn auch vorzüg-lich auffallend die Abnormitäten der Sympathie unddes Antagonismus hervortreten, welche Abnormitätenendlich doch nichts anderes sind, als die allgemeinereDarstellung der veränderlichen Modalitäten an der

') Duquoys Skizzen Z!l einem Gesctzbnche der Natur.