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1 (1822)
Entstehung
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wollen wir denselben auswcichen, wir nicht'wagendürfen, unsere Blicke über den Staub hinaus zuerheben.

Ich wohnte einst einer Sitzung der mathema-tischen Klaste der französischen Akademie bei, woselbsteiner der vorzüglichsten Geometer seine mit ungemei-nem analytischen Scharfsinne geloste äußerst schwie-rige Ausgabe über die successiven Schwingungen ei-ner elastlschcn Flache vorcrug. Nachdem die gelehrteformelreiche Abhandlung herabgelesen war, endigteder Verfasser mit folgenden im hohen Pathos aus-gesprochenen Worten: Die hier so glücklich er-rungene, mit der Erfahrung so genau über-einstimmende Lösung einer sehr schwieri-gen Aufgabe, mag uns abermals ein merk-würdiges Beispiel liefern, wie sehr derKalkül geeignet sey, den verborgenstenGesetzen der Natur nachzuspüren; ja! wirwagen es kühn zu behaupten, es sey unsdurch den Infinitcsimalkalkül der Schlüs-sel zu den Geheimnissen der gesummtenNatur verliehen; und wem es nicht ge-lingt, dieselben gänzlich zu enthüllen, derbeweist blos, daß er von jenem Werkzeu-ge des Ergründens, welchem nichts wider-stehen kann, den gehörigen Gebrauch zumachen, nicht verstehe.