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gen des Lebens anwendbar ist. Denn dasin seiner höchsten Fülle sich lebend Aeußernde ist dieallgemeine, hingegen das leblos Erscheinende diespezielle Form; es ist gleichsam das Leblose einLebendes, woran die zur steten Umwandlung noth-wendige Ucbcrwucht — o ist. — Eben so lassen sichalle Gesetze der Statik als einzelne Fälle eines all-gemeinen dynamischen Prinzips betrachten (wie ichdieß Z. B. bei Entwicklung des von mir entdecktenallgemeine» dynamischen Lehrsatzes der virtuellen Ge-schwindigkeiten gezeigt habe)nicht aber lassen sichumgekehrt die Gesetze der Mechanik aus jenen derStatik unmittelbar entwickeln. Wenn gleich dieLehrbücher der Mechanik gewöhnlich mit der Statikanfangen, und von hier aus erst auf die Mechanikübergehen; so geschieht dieß nie unmittelbar, son-dern immer nur dadurch, daß man das betrachteteSystem von Massen und Kräften vorläufig statischbetrachtet, um alle jene Kraftantheile aus der Rech-nung zu scheiden, welche unter einander im statischenGleichgewichte stehen, und um hiernach jene Gesammk-übcrwucht an dem Systeme zu erhalten, welche aber-mals nach den Gesetzen der Statik auf einen einzi-
*) Analytische Bestimmung des Gesetzes der virtuellen Ge-schwindigkeiten in mechanischer und statischer Hinsicht;fcrnerweitere Entwicklung des Gesetzes der virtuellenGeschwindigkeit in mechanischer und statischer Hinsicht vomGrafen Georg von Buquoy. Leipzig, bei Breilkopf undHärtel.