Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
17
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Methode unter dem Gepräge majestätischer Größe,man möchte sagen, unter der imposanten abgeschlos-senen Form antiker Kunst, in so ferne jene Methodean dem Systeme von Himmelskörpern, aus sehr ein-fachen Hypothesen, blos die quantitativen Ver-hältnisse entwickelt. Was namentlich seit Newtonin dieser Hinsicht geleistet worden, läßt sich unbe-dingt den größten Dokumenten des Alterthumö an dieSeite setzen.

Wenn wir aber von unserm Erstaunen über dieBeweise des Genie's, welche durch Anwendung derMathematik auf den messenden Theil der Himmels-kunde dargelegt wurden, zurückkehren; wenn wir dieHimmelskunde ihrem ganzen Umfange nach, undnicht blos rücksichtlich des einseitigen Strebens nachErklärung quantitativer Verhältnisse, betrachten;wenn wir vielmehr in die wunderbaren Erscheinun-gen am gestirnten Himmel (in dem wie uns mitunserm Planeten eben so verstochten finden, als sichdas Organ eines lebenden Körpers in die Lebens-sphäre aller übrigen Organe desselben lebenden In-dividuums ausgenommen fühlt) mit jener Stimmungdes ächten Forschers und sinnigen Beschauers derNatur dringen, wornach nicht, nach einer gleichsamzunfcmäßigen Trennung der Geistesverrichtungen, einGegenstand blos durch die eine oder die andere ab-gesonderte Fähigkeit unsers ganzen Wesens ersaßtwird, sondern wornach jede Erscheinung naturgemäßsich in uns als totales, das Mannigfaltigste zur har-i. Band. B