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1 (1822)
Entstehung
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(l.)

als Streben, nie als Erlangtes zu begrüßen; so ist dieser Zustand zwar ein unterdrückter,nicht aber ein widernatürlicher zu nennen.

Das uncer der krystallinisch erhärteten, in ihremWerden erstarrten, rücksichtslos senkrecht herab lasten-den Steinmasse niedergedrückte, des lichtes und desfreien Hauches befruchtender lüfte beraubte Pflänz-chen,, bloS durch feuchte modernde Erde an dasSprossen gemahnt, farbenlos in bleichsüchtiger Er-storbenheit, durch Hin- und Wieder-Winden schwachnur hindeutend nach dem Ziele, wozu der eigenelcbenötypuö stets es auffordert; jenes verküm-merte Pflänzchen ist eben so sehr ein Resultatvon in einander greifenden Actionen nach unwandel-baren Naturgesetzen, als die der eigenen Le-benöfülle gänzlich hingegebene Cedcr, tiefsenkend die gierige Wurzel in die Finsterniß desfruchttrunkenen Bodens, und stolz erhebend daS be-laubte, mit Frucht und Blüthe reich gezierte Hauptnach dem in Glanz und licht herabwinkenden Ge-stirne 2).

*) In Herrn Doct. Kästners Experimentalphysik1820 (Einleitung h. z.) wird sehr richtig auseinandcrgc-seht, die Objektivität der Natur und deren subjek-tives Erscheinen.