Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
XXXI
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E inleitung.

Was ich in dieser Schrift liefere, ist die Fruchteiner mühsam und lange fortgesetzten, nieder» undhöher», empirisch und ideell erfaßten, Anschauung dergeheimnißvollen Natur, und ihrer unwandelbaren Ge-setze, wobei ich ohne Zwang und Regel, weder vonAutorität noch von Hypothese oder Meinung besto-chen, in kindlicher Unbefangenheit strebte, zu sehen,zu empfinden, zu begreifen, zu dichten, was und wiees meine Anlagen mir gestatten mochten. VonJugend auf, an die strenge Methode des Kalküls,und hiedurch an exaktes Selbstdenken gewohnt, gabich mich auch hier nicht einer blos tändelndenSchwärmerei hin; vermied aber, um allgemeiner alsin meinen frühem Schriften verstanden zu werden "),geflissentlich eine so häufige Anwendung des Kal-küls, als es sich hätte thun lassen, ob mir dießgleich oft sehr schwer wurde, indem ich gewohnt bin,wo es nur irgend thunlich ist. Alles in das Sym-bol der mathematischen Analyse zu hüllen.

Gelegenheitlich, und nur im Vorübergehen, willich mich hier über die Anwendbarkeit und Ver-wendungömethode der Mathematik, bei Be-

*) Unter den mchrcrn von mir erschienenen Schriften,habe ich meine Ansichten über Natur und deren Gesetzevorzüglich entwickelt in dem Werke: Skizzen zu ei-nem Gesetzbuch«: der Nacur u. s. w. und in denhiezu gelieferten zwei Nachträgen, welche letztere vorzüg-lich über dynamisch-mathematische Warmethcorie,über Phytotomie und Zootomie handeln.