E inleitung.
Was ich in dieser Schrift liefere, ist die Fruchteiner mühsam und lange fortgesetzten, nieder» undhöher», empirisch und ideell erfaßten, Anschauung dergeheimnißvollen Natur, und ihrer unwandelbaren Ge-setze, wobei ich ohne Zwang und Regel, weder vonAutorität noch von Hypothese oder Meinung besto-chen, in kindlicher Unbefangenheit strebte, zu sehen,zu empfinden, zu begreifen, zu dichten, was und wiees meine Anlagen mir gestatten mochten. — VonJugend auf, an die strenge Methode des Kalküls,und hiedurch an exaktes Selbstdenken gewohnt, gabich mich auch hier nicht einer blos tändelndenSchwärmerei hin; vermied aber, um allgemeiner alsin meinen frühem Schriften verstanden zu werden "),geflissentlich eine so häufige Anwendung des Kal-küls, als es sich hätte thun lassen, ob mir dießgleich oft sehr schwer wurde, indem ich gewohnt bin,wo es nur irgend thunlich ist. Alles in das Sym-bol der mathematischen Analyse zu hüllen.
Gelegenheitlich, und nur im Vorübergehen, willich mich hier über die Anwendbarkeit und Ver-wendungömethode der Mathematik, bei Be-
*) Unter den mchrcrn von mir erschienenen Schriften,habe ich meine Ansichten über Natur und deren Gesetzevorzüglich entwickelt in dem Werke: Skizzen zu ei-nem Gesetzbuch«: der Nacur u. s. w. und in denhiezu gelieferten zwei Nachträgen, welche letztere vorzüg-lich über dynamisch-mathematische Warmethcorie,über Phytotomie und Zootomie handeln.