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1 (1822)
Entstehung
Seite
IX
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Einleitung.

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über Saat und Blüthe hin, und sucht in dunklerFelsenkluft die ruhige Stätte, wo des Mooses erlo-schenes Lebensbild nimmer hinreicht ihn zu mahnenan die eingebüßte Wonne freier Regsamkeit. Nunbeginnt die ernstgebietende Periode, in der dem Men-schen zwar gestattet ist, so Manches zu enthüllen,das seinem Stolze schmeichelt, zugleich ihn aberauch entflammt; und so verwandelt sich dasschnell vorübereilende Frohlocken in selbstgeschaf-fene Qual. - -

- Das, nach schulgerechter Form des Denkens,mühsam aus Begriffen construirte, hoch über dasGewölke reichende Gebäude scheint für die Ewigkeitgeschaffen, und kündet laut sich an in höchster Ma-jestät. Der Schöpfer solchen Werkes ist voll Er-staunen für die eigene Schöpfung, steht da voll süßerSelbstbewunderung, demüthig selber nur emporblik-kend nach seinem großen Ich. Doch bald willsich die Scene andern. Es fallt bald hier bald dortein Stück von dem Gebäude ab; es weicht aus demGefüge das Gezimmer; ja selbst am unerschütterlichgepriesenen Fundamente weicht hie und da ein Pfei-ler; und endlich fällt das Ganze krachend in einan-der. Aus den Trümmern steigt ein Genius auf,spottlachend ob des Thoren; doch eh' er auf sichschwinget, spricht er ernst noch so den Sohn desStaubes an: Nicht bloö den Alles wägenden, imBegriffe sich erschöpfenden Verstand verlieh dirdie Natur; sie gab dir Reiz für sinnliches Er-