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1 (1822)
Entstehung
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IV

Einleitung.

und Weise zu dein Ziele zu gelangen, oft letz-terer selbst und dessen ursprüngliche Motivegänzlich vergessen werden. So ereignet es sich dennsehr oft, daß der eigentliche Zweck hintange-setzt, oder vielmehr, daß dem ursprünglichenZiele in einem ganz verkehrten Sinne mitverblendender Leidenschaftlichkeit nachge-jagt wird.

So mancher Verein berechtigte, bei seinem er-sten Entstehen, den Menschenfreund zu den herr-lichsten Erwartungen. Es schien, als wolle, durchdas Gesammtwirken eines segenbringcnden Bundes,sich ein heilender schmerzverscheuchender Balsam indie Wunden des den Qualen geweihten Geschlechtesergießen. Doch bald ward jener hohe Zweck ver-gessen; Herrschsucht und Kabale traten andie Stelle.

Der edle Zweck des Feldherr», die SegcnS-früchte friedlich bürgerlichen Treibens, heimische Sitteund Tugend vor der Entweihung frecher Fremdlingezu schützen; dieser ritterliche Sinn, wie oft artet ernicht aus, in ein nimmer zu sättigendes Verlangen,durch stets erneuerte Siege die Welt in Staunen zuversetzen?

Der Rechtsfreund übt sich in der Kunst, diefein gesponnenen Ranke des frechen Rechtsverdrehers,durch gleiche List, siegreich zu bekämpfen; doch,wie leicht artet jenes Streben nach der Fähigkeitzu vertheidigen, was gesetzwidrig angegriffen