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10 (1847) Der Ritter der Wahrheit : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Sic neulth in unfrei Kbcnbgefetlfhaft feinen ©runbfajjfo tapfer öertpeibigten? — Sabet bleibt cd!“ —

SBil&elm hielt btefc Siebe für einen ©hcr^, unb ging,ebne jte ju widerlegen, in fein 3tmmcr.

23alb barauf hörte er, ba(j am SSorfaalc geflingclt, bteSpür »on 2lntonio geöffnet itnb ber ilnfommcnbe ju hmgemiefen mürbe, ©tarfe Stritte polterten überben ©aal;ein gaitftfdjlag trachte an feiner ©tubentbür; im gleichenfKoment marb ftc fiürmifd; aitfgcrtffcn, unb §crr »oitSchierling trat mit bebetftem Sopf tnd 3ttttmcr.

„3<h erbitte mir »or allen ©tilgen §)ö|Ticpfctt!“ rief ißm2Bill;eIm entgegen, unb ber Sicutcnant marf feinen §>utauf ben Sufd).

,,©ie haben mich beleidigt!“ fing er an. „3ch mürbe©enugtbming forbern, meint id; fic bon 3bncn durch ben©egen erhalten fönnte —“

„Unb icp ©por genug mare, ittid; mit 3bnen ju ftfl a-gen!“ fiel 3Btl(;cIm ein.

„©iefc Gehre widerfährt Sb 11 ' 11 gar nicht / mein ■“Perfekte ber öfffjier.

SBilbelm lachte laut.

„3cb »erlange nid;td bon 3bnen ald eine fcfriftltcbe 2Xb-bitte mtb Sbrcncrflärung fainnit einem förmlichen 2Biber=ruf 3bred SSormurfö, baß ©ie ©inge bon mir müßten,bte mit jur ©dianbe gereichten.“ —

„SBie? — 3h foll mich unb bte Sal;rl;cit Sügen flra=fen ? — Slimmermeljr! Getue folcfe ©d;rift fielt’ ich in Iei=nein Salt aud!“ —

„?>err, Sic muffen!“ —

„Seinen geberjug!“

„SBoltcn Sie ober motten ©ie nicht ?“ fhnaubte ber