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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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Nothmittel, die hartnäckige» und innncr von neuem anrü-ckenden Zucigner durch die öffentlichen Zeitungen zur Ruhezu weisen, war hier nicht anwendbar, und es blieb ihmnichts übrig, als sich in einen alten gewölbten Krcuzgangzu flüchten, den seit Menschcngcdcnken kein Fuß betretenhatte.

Diese Ruinen waren übel berüchtigt und standen seituralten Zeiten im Gerede, daß cs nicht geheuer darin scp.Man wollte gräßliche Gestalten ohne Kopf, große Hundemit feurigen Angen und andere llngcthümc dort gesehenhaben. Von diesen Sagen hatte der Hanptmann schon inseiner Jugend gehört nnv trug dcßhalb einiges Bedenken,sich in die Mündung dieser schwarzen Höhle zu wagen.Da aber die fliegende Maus immer hitziger auf ihn cin-drang, war kein anderer Rath; denn die ungewisse Ge-fahr , ein Gespenst zu erblicken, schien ihm ei» kleineresNebel, als ein zweiter Verlust seiner geliebten Haare, dienun wieder z» einer ansehnlichen Länge gediehen waren.

Der Flüchtling oder vielmehr dessen Laterne wardjedoch von dem unverschämten Nachtvogel auch t» dasschauderhafte Gewölbe begleitet und erst im tiefsten Hin-tergründe desselben von ihm verlassen. Mit freier» Athcm-zügen betrachtete nun der Kapitän die Gegend, wo er sichbefand, und gewahrte bald eine eherne Thüre, die durchdie Lücken einer cingestürztcn Wand hcrvorblicktc. DieseEntdeckung schic» ihm so wichtig, daß er sic näher zu un-tersuchen beschloß.

Er that es am nächsten Morgen, ohne Jemand einWort davon zu sagen. Die geheime Thür, die er, nichtohne große Mühe, mit einem Brecheisen öffnete, führte inein Kämmerlein, worin sich nichts, als ein verrosteter, ei-serner Kasten befand. Ha, wenn der alte Patron voll