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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
235
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Drittes Kapitel.

Aufgeschcnit! Ein Abenteuer.

Eines Tages hatte sich Zefirc einen Spaziergang in denWald gemacht, der die Hintcrseite des Schlosses beschat-tete. Ermüdet lagerte sie sich unter einer Eiche und sannauf neue Kränkungen für Auroren. Indem sie dabei starrvor sich hin sah, stieg auf dem Platze, wo ihre Augenruhten, ein goldncr Schlüssel aus der Erde und fing an,in einem weiten Kreise um sie herumzuhllpfcn. Sic wun-derte sich über den sonderbaren Rundtanz, der sich ihrimmer mehr in kleinern Cirkcln näherte. Bald wollte siefliehen, bald hielt Neugierde sie wieder zurück. Endlichkam der goldne Tänzer selbst ihrer Unentschlossenheit zuHülfe. Er warf sich ihr durch einen Bogensprung in dieHand, zog sic vom Rasensitz auf, und mit sanfter Gewalthinter sich her. Sie versuchte vergebens-, sich loszureißen.Ihre Hand schien mit dem Schlüssel zusammengewachsen,und sie mußte schlechterdings diesem Wegweiser folgen, derseinen Zug quer durch den Wald fortsetzte.

Er brachte sie nach einigen Minuten zu einer Felsen-wand, in der sie eine Thür von glänzendem Metall er-blickte, die sie vorher niemals gesehen hatte. Behendschlüpfte der goldne Dietrich aus ihrer Hand ins Schloß,drehte sich von selbst herum, und die Thür sprang auf.Eine marmorne Treppe, mit zahllosen Ampeln beleuchtet,