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9 (1847) Feierabende : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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^»llc Welt sagt dem Frauenzimmer Schmeicheleien. Ichallein muß gegen den Strom schwimmen; denn mit mirist dieses vergötterte Geschlecht übel umgcsprungen. Un-möglich kann ich daher ein zweiter Fraucnlob werden, derzum Ruhm und Preis der Damen so süße Lieder sang,daß sie ihn aus Dankbarkeit mit eigenen zarten Händenzu Grabe trugen.

Hab' ich vielleicht alle Leiden, die mir Weiber zuzogen,dadurch verwirkt, daß ein Weib sür mich starb? O ichUnschuldiger, was könnt' ich dafür, daß meine gute Mut-ter, als Gebärerin, mein Leben mit ihrem Tode bezahlenmußte?

Von Jugend auf spielten Evcns Töchter mit mir Ball.Den ersten Wurf erlitt ich schon als ein Windelkind, wiemir mein Vater (der, beiläufig gesagt, ein bemittelterKaufmann war) folgender Maßen erzählt hat.

Du warst nicht so glücklich, sprach er, die Milch deinereigenen Mutter zu trinken; ich mußte dich also de» Hän-den einer Amme vertrauen. Sie war ein junges, gefal-lenes Mädchen, das an demselben Tage, da du das Welt-licht erblicktest, einen Knaben geboren hatte, der nur we-nige Stunden gelebt haben sollte.

Es schien, als ob ich in dieser Person eine glücklicheWahl getroffen hätte; denn sie glich in ihrem Dienste