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„Das ist meine Sorge. Antwortet mir nur auf dieFrage: war' es euch lieb?"
Allerdings!
„Könnt' ich dann auf die Gnade des Prinzen rechnen?"
Wenigstens auf seine Verzeihung.
„So scp's gewagt!"
Aber was habt Ihr im Sinne?
„Verzeiht, das kann ich noch nicht an die große Glockeschlagen. Laßt mich handeln und trauet mir!"
Euch trauen? — Beim Himmel, das ist viel gefordert!Doch — wir wollen sehen. Hütet Euch aber vor unS!Es war schon in unserm Nathc beschlossen, Euch nach-drücklich unter die Klauen zu nehmen. Nun geben wirEuch zwar für jetzt sicheres Geleit; allein sobald wir ent-decken, daß Jhr's mit Euern glatten Worten nicht ehrlichgemeint habt, dann seht Euch vor! —
„Ihr scpd gewaltig gegen mich eingenommen, und den-noch hoff' ich, Eure Freundschaft Kalo zu erobern. Mehrsag' ich nicht. — Doch noch Eins! Haltet über unserGespräch reine» Mund, damit nicht mein Entwurf mittenin der Ausführung verunglücke." —
Er verschloß sich hierauf in sein Kabinet und beschäf-tigte sich mit einer geheimen Schrift. Der König fragtenicht nach ihm und regierte, so gut es ging, allein. Esfiel nichts Wichtiges vor. Aber plötzlich erhielt er durcheinen Eilboten, der sich schnell wieder entfernte, folgendesBittschreiben:
Gnädigster König und Oheim!
Von allen Drangsalen der Knechtschaft zu Boden ge-drückt, müssen wir endlich unsere Klagen laut werden las-sen. Wir hofften seit Eurer Thronbesteigung, von einem