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nicht gesehen und gesprochen, und indessen ist dieser böseHandel hinter meinem Rücken geschmiedet worden. Abernur Gevuld! Das abgeschmackte Verbot soll gewiß ebenso schnell wieder aufgehoben werden, als cs gegeben ward."
Er ging hierauf mit frecher Stirne zum König undsetzte ihn zur Rede: warum er sich bei dem Vertrage mitdem König Gckgak seines Raths und seiner Feder nichtbedient habe.
Simpel sah ihn zornig an und antwortete mit einemharten Tone: Wie könnt Ihr Euch unterstehen, diese un-bescheidene Frage an mich zu thun? Ihr hättet sie Euchselbst im Stillen beantworten können! Da tretet Ihr aberher, spielt den Beleidigten, als ob Euch ein himmelschrei-endes Unrecht wiedcrsahren wäre, und Ihr selbst scpd doch,wie ich mit Unwillen gehört habe, das Haupt der Mör-derdande, deren Grausamkeiten meinen Freund Gikgak be-wogen, mir einen Friebcnsvertrag anzubictcn. Von Euchwar unter diesen Umständen kein guter Rath zu erwarten,und ich hatte folglich Grund genug, das Geschäft ohneEuch abzuthun. Damit basta! — Ich warn' Euch ernst-lich, dem neuen Gesetze nicht entgegen zu handeln! Ihrwürdet mich sonst reizen, Euch über die schon begangenenUnthatcn zur Verantwortung zu ziehen. —
„Mein Gewissen ist rein!" sprach Schalkwitz, und schlugmit dem rechten Borrcrfuße an seine Brust. — „Ich läugnczwar nicht, daß ich bisweilen ein Hühnchen gespeist habe;das verdient jedoch nicht den Namen eines Verbrechens; dennich bin von Jugend auf an Fleischspeisen gewöhnt, undmein gnädigster Herr hatte den Hühnerfang bis jetzt nichtverboten. Da dieß aber nun geschehen ist, so will ichmich wohl mit meinem Magen anders einrichtcn, um durch