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Kopflchüttclnd lick -Herr Simpel feinSich nicht auf Neb' und Antwort ein;
Er schloß im Megcntheil den KerkerDes Adlerfittichs immer stärker.
Und trollte frdhlich und behendSv hin zum großen Thierconvcnt.
Darüber staunte männiglich,
lind selbst Herr Schalkwitz sprach für sich:
„Run glaub' ich schier an Zauberei!
Wie konnte sonst der Kerl von Blei,
Deß Dummheit Alt und Jung verlachen,Sein Glück als Vogelsteller machen!«
Als Herr Simpel ungefähr noch hundert Schritte vonder Versammlung entfernt war, legte er seinen Gefangenenans die Erde, setzte beide Vorderfüßc auf dessen Schwin-gen, und erklärte sich großmüthig, daß er ihm Leben undFreiheit schenken wolle. Bleib aber noch ein Weilchenhier," fuhr er fort, „und bezeige Allen, die dich fragen,daß ich dich, ohne fremde Hülfe, durch List und Geschwin-digkeit gefangen habe." Hiermit zog er feine Füße zurück.Doch der Adler hatte keine Lust, sich als Zeuge verhörenzu lassen. Er schwang sich rauschend empor und ließ demEsel das Nachsehen.
Dessen Triumph war dennoch vollkommen. Selbst seineFeinde konnten nicht läugnen, daß sich ein junger Herrvon der Familie des Königs der Vögel in seiner Gewaltbefunden hatte. Schalkwitz blähte sich über die Maßenund rief aus: „Nun, was sagt ihr zu der Wunderthat,womit Freund Simpel seine heutigen herkulischen Arbeitenkrönt? Werden euch nun bald über seine Vorzüge dieAugen aufgehn? In allen Elementen ist er ein Held! Dasbezeugt der Berg, den er umlaufen, der Fisch, den er ge-fangen, der Vogel, den er ereilt hat. Er übertraf unsere