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wie es in einem alten Sprichworte heißt, den Esel nichtnach Hof, er müßte denn Säcke tragen sollen." —Während dieses Selbstgesprächs fielen ihm vor Müdig-keit die Angcn zn. Er legte sich bequem ans den Rücken,streckte die Beine über sich und schlief ein. Sein langesAusbleiben machte die Versammlung sehr ungeduldig. Manvertrieb sich die Zeit mit Spott über ihn. Die Witzlingewaren ganz in ihrem Elemente. Schlag auf Schlag fielein Bonmot: doch waren, wie gewöhnlich, viel kalte Schlägedarunter. Denkling und Schalkwiß standen wie auf Na-deln. Sie hatten gern ihren Freund ausgesucht; allein eswar ein Verbot ergangen, daß sich, während die Wettstrei-te! ihre Künste machten, niemand von der Stcllerühren sollte.
Er mußt' indcß von keiner NothUnd schlief so fest, als war' er todr.
Ihn hielt nnch in der That ein Aar,
Der gelb noch nni de» Schnabel war,
Für eine schöne EselSlciche,
Und schoß vom Gipfel einer EicheHernieder ans des Schläfers Brnst.
Der tränmtc gleich mit .Herzenslust,
Ihm scy, von keinem Feind gestört,
Ein voller Klcicnsack bescheert.
Er schnappte »ach der süßen Speise,
Und so erwischt' er plumper WeiseBeim Fittige de» jnngcn Aar,
Der ihn zn speisen Willens war.
Darob erwacht' er schnell nnd frcnteSich höchlich der wilikommne» Beute.
Der Adler bat mit viel Geplärr:
»Ach, laßt mich frei, gestrenger .Herr!
Ich schwör' Euch einen theuern Eid,
In meiner ganzen LcbenSzeirNie einen Esel anzntasten,
Nnd sollt' ich znm Geripp mich fasten."