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indessen ziemlich geschwind wieder auf. „Welche Gewandt-heit!" rief sein Lobrcdner: „Wenn Helden straucheln, sosind sie auch im Unglück groß! Wer sieht dem unsrigenan, daß er so eben eine Niederlage erlitt? Hier steht ermuthig und kraftvoll, und zwingt sogar seinen FeindenBewunderung ab!" —
„Schon die Farbe seines Körpers gebietet Ehrfurcht!Graue Häupter werden allgemein verehrt. Umso mehr gebührtihm, der am ganzen Leibe grau ist, die höchste Achtung." —„Sein ausdrucksvoller Kopf hat nicht, wie gewisse andreKöpfe, die Gestalt einer Kugel, des Sinnbildes der Unbe-ständigkeit. Er ist oben breit; — eine geräumige Woh-nung des Verstandes; — aber abwärts schmälert er sichund schließt mit einem engen Munde. Errathet ihr denhohen Sinn der Natur? Sie hat unfern Freund zumDenker, nicht zum Schwätzer gebildet." —
„Seine schönen langen Ohren waren schon manchesseichten Witzlings Spott; wir aber haben Ursache, unsihrer Größe zu freuen. Sie werden künftig treffliche weiteCisterncn oder Sammclkastcn für unsere unterthänigstenBitten und Klagen sepn." —
„Und wie melodisch ist seine Stimme! Man zittert vorLöwengebrllll; aber seiner Kehle Wohllaut wird alle, dieein Anliegen auf dem Herzen trage», mit Muth und Ver-trauen erfüllen. Das harte Nein, das sich manche Fürstenein wenig zu stark «»gewöhnt haben, fehlt seiner Tonleiterganz; er spricht immer nur: J-a! i-a! Was kann einSupplikant mehr wünschen oder verlangen?"
So schwatzte der Redner noch eine gute Weile fort.Wir halten uns aber nicht länger bei ihm auf, sondern eilenzur Beschreibung des lustigen Wettstreits, der nun erfolgte.