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tet, und jede Dame, die sich von ihr hätte bedienen las-sen, durch Ersparniß bereichert."
„Und diese Wundermaschine, diese Dienerin mit hun-dert Händen, wollten Sic uns wirklich verschaffen?" fragtesie freudig.
„Ich wollt' cs und will's auch noch;" war die Ant-wort. „Aber ich muß ein Haus dazu cinrichten, mußDampfkessel und Steinkohlen anschaffen — kurz, ich be-darf wenigstens dreihundert Thaler, eh' uns die Maschineeine Suppe kocht oder einen Strumpf strickt. Ist sie abereinmal im Gange, so verdient sie Hundert vom Hundert."
Er berechnete sofort kurz und bündig die Möglichkeitund Sicherheit dieses Gewinnes.
Die Bürgermeisterin sann einige Minuten nach undsagte daun: „Lassen Sie mir bis morgen Bedenkzeit.Wir Frauen müssen uns allenfalls ins Mittel schlagen-Unsere Männer sind beutelscheu." —
Herr Aristodemus empfahl sich mit dem Versprechen,des folgenden Tages wieder zu kommen.
Der Bürgermeister hatte gerade dreihundert Thaler, diezu einer Erbschaft gehörten und erst ins sechs Wochen zurAuszahlung kamen, in gerichtlicher Verwahrung. DieObhut solcher Gelder überließ der gemächliche Mann sei-ner Frau. Der Schlüssel des Schrankes, worin sie la-gen, war in ihren Händen. Sie dachte: die dreihundertThaler faulenzen hier- Warum sollen sie nicht arbeitenund dazu beitragen, daß ich mein Leben lang von wider-wärtigen Arbeiten befreit werde? Fort mit ihnen! VorAblauf der nächsten sechs Wochen gehen andere Geldsum-men ei» und damit füll' ich die Lücke so lange, bis diewohlthätige Dampfmaschine mein Darlehn zurückzahlt.