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ran? fragte der Wirth. „Man sollte wahrhaftig glauben,Sie wären der Herr Aristo demus in hoher Person."
„Wenn ich's nun wäre!" versetzte der Fremde. „Und— was soll ich's läugnen?— ich bin's!" —
„Jst's möglich?" rief der Wirth und zog die Mütze ab.„Nun, ich danke Ihnen, daß Sie mir in den letzten achtTagen eine gute Einnahme verschafften."
„Nicht Ursach;" erwiedcrte Aristodemus, und ging,mit gesenktem Kopf und den Finger an der Nase, in derStube auf und nieder.
Der Wirth erlaubte sich die Frage: worüber er soernsthaft nachdenkc.
„Ich will die spartanische Tischgesellschaft wieder inGang bringen und dcßhalb sogleich der Frau Bürgermei-sterin meine Aufwartung machen.
„Warten Sie bis morgen!" sagte der Wirth. „Vor-mittags ist die Dame allein, und das ist nöthig, weil sichsonst der Herr Bürgermeister ins Spiel mischen und Ih-ren Antrag mit einem trockenen Nein abweiscn möchte."
Die Frau Bürgermeisterin gerieth in Entzückung, alssich Aristodemus des folgenden Tages ihr vorstellte.„Ich komme," begann er, „Ihnen zu danken, daß Siedie von mir empfohlenen spartanischen Mahlzeiten einesVersuchs gewürdigct haben. Ich erfuhr das dreißig Mei-len von hier und machte mich schnell auf den Weg, umIhnen mit gutem Rath und thätigem Beistand zu dienen.Leider komm' ich zu spät! — Ich wollte hier eine großeDampfmaschine anfstellen', die nicht nur äußerst schmack-haft und wohlfeil kochen, sondern auch andere weiblicheArbeiten thun sollte. Sie hätte gewaschen, genäht, ge-strickt — in Summa: alle Frauengcschäfte vcrrich-