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7 (1847) Neue Talismane. Vacuna. Der graue König : mit sechs Stahlstichen
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Seite
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Warum horchst du hin? Und was hast du nach derSonncnfinstcrniß zu gaffen? Davon wird man nicht satt,nicht reich. Ich glaub' auch noch gar nicht, daß sic mor-gen kommt. Die Kalcndcrmachcr lügen; das ist bekannt.Und stellt sic sich auch allenfalls ein, und du mußt durch-aus nach ihr gucken, so kann das durch ein kleines, schwarzgeräuchertes Stückchen Glas geschehen. Zerbrich aber nichtetwa eine Fensterscheibe deßhalb, und verdampfe kein ganzesScheit Kienholz. Ein Splitterchcn ist genug. Hörst du?"

Der wohlgcrathene Sohn, der brummend davon lief,hatte große Lust, sich mit langen Fingern in den Besitzdes verweigerten Geldes zu setzen; aber die väterlichenKassen waren so fest verwahrt, daß er ihnen nicht bei-kommcn konnte. Verdrießlich sah er sich nun nach einerGlasscherbe um. Da er jedoch keine sogleich fand, zer-schlug er die erste beste Fensterscheibe in einer Hinterstubc,lockte die Hauskatze hinein, und verschloß sic darin, umden Verdacht des eingerichteten Schadens auf sic zu wäl-zen. Das unschuldige Thier mußte bis den andern Mor-gen in seinem Gefängnisse hungern, erhielt dann, als HerrStahlberg zufällig in die Stube kam und das zerbro-chene Fenster bemerkte, unbarmherzige Schläge, und derwahre Thätcr blieb verborgen.

Indessen hatte Julius das gläserne Bruchstück mitKiendampf geschwärzt, und erwartete mit Ungeduld dieSonncnfinstcrniß, die dann auch in der zweiten Nachmit-tagsstunde des siebenten Septembers 1820 richtig cintraf.Er hätte, um sic zu betrachten, nicht nöthig gehabt, einenFuß aus dem Batcrhause zu setzen; er begab sich aberauf den Gensd'armes-Markt, um sein Licht leuchten zu las-sen vor den dort versammelten Leuten. Alle Menschenfür dumm und sich allein für klug haltend, freute sich der