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denes Tuch anbot, wies ihn die züchtige Braut damit zu-rück, um sich keine Verbindlichkeiten gegen ihn auszulegen.
Dennoch erschien er des nächsten Tages bei ihren Ael-iern, rühmte sich hoher Gönner, die ihm bald eine treff-liche Versorgung zuwenden würden, und erklärte dannseinen Wunsch, das ihm bevorstehende Glück mit Hann-chen zu theilen. Er empfing den Bescheid: daß er zuspät komme, indem bereits Joachim das Jawort erhal-ten habe.
Der Verstoßene ergrimmte, bezähmte sich aber, undversicherte heuchelnd: daß er das schöne Kind, da es nundoch für ihn verloren sep, niemanden lieber als dem wa-ckern Joachim gönne. Diese sanfte Sprache nahm erlistig au, damit man ihm künftig die Ilnthat, die er aufder Stelle beschloß, nicht Zutrauen sollte.
Er war jetzt zwanzig Jahre alt, und hatte bereits soviele Thiere todt gemartert, daß cs ihm ganz zur Ge-wohnheit geworden war, ein lebendiges Wesen sterbendzu sehen. Thier oder Mensch galt ihm gleich. Er waralso, nachdem er den Korb empfangen, sofort entschlossen,den tödtlichen Schuß, an welchem ihn der Geistliche vorzehn Jahren gehindert hatte, jetzt nachzuholcn, und Hana-ch e ns Bräutigam aus dem Wege zu räumen. Er fürch-tete nur Entdeckung. Doch der kleine Umstand, daß Joa-chim an Sonntagen gewöhnlich einen netten grünen Rocktrug und dann wie ein Jäger aussah, brachte den Arg-listigen auf einen Gedanken, wie er sich gegen den Ver-dacht des Meuchelmordes, den er begehen wollte, schonvorläufig sichern könne. Er sprengte nämlich im Dorfeund rings umher aus: es hätten sich Wildschützen imWalde sehen lassen und nach ihm geschossen, aber zumGlück nur seinen Hut getroffen. Diesen hatte er, um sich