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locker gefaltet sind, ein wenig hineinzugucken. ManchesRäthsel, worüber man sich lange den Kopf zerbrach, wirddadurch klar."
„Meinem Manne geht's wie dem Herrn Posthalter;"sagte Madame Zettel. „Keinen ruhigen Zug kann eraus dem Bicrkruge thun, ohne von Leuten, die etwasveraccisen wollen, gestört zu werden. Darum muß erseine Einnahme schlechterdings in den Speisesaal verlegen,und das Acciscschild während des Essens vor das Fensterhinanshängen."
„Recht schön!" antworteten die Frauen- „So erfährtman, wo etwas Gutes für den Schnabel angekommenist und kann sich Abends zu Gaste bitten; denn da spei-sen wir doch nicht zusammen."
„Mich bekümmert nichts als meines Mannes Nacht-mütze;" sagte Madame Jamnnd. „Er kann nicht an-ders essen, er muß sic auf dem Kopfe haben; sonst schmecktihm kein Bissen."
„Pfui! diesen Ucbelstand muß sich der Herr Senatorabgewöhnen!" rief die Bürgermeisterin. „Wer wird dennin ehrbarer Gesellschaft in der Nachtmütze speisen? Dasthut kein Stallknecht bei Hose."
Die Gattin des Lieutenants und Steuereinnehmers seufztejetzt laut. Man fragte, was sie für einen Stein auf demHerzen habe.
„Sie wissen," antwortete sie, „daß mein Mann vor-mals Wachtmeister bei den Husaren war und mit Lieu-tenantscharakter den Abschied und seinen hiesigen Postenbekam. Zn jenem Dienste ward er ein Mann nach derUhr. Mit dem Schlage der zwölften Stunde — keineSekunde früher, keine später — muß das Essen auf demTische stehen; sonst flucht er, daß sich die Erde aufthun