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7 (1847) Neue Talismane. Vacuna. Der graue König : mit sechs Stahlstichen
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weit und breit keinen Poeten gab, der hier auf die Bil-derjagd hätte gehen können. Dorthin begaben sich diedrei Freunde; denn das waren sie, der ungleichen Ver-hältnisse ungeachtet, schon gestern geworden.

Heinrich ließ seine Orgel ihre besten Melodien Vor-trägen, und sang einige Lieder in der Mundart seinesGeburtslandes. Diese fremden Töne machten den Ge-schwistern großes Vergnügen. Der angenehme und sehranständig gekleidete Knabe war ihnen so lieb geworden,daß sie für den folgenden Tag eine dritte Zusammenkunftmit ihm verabredeten. Bei gutem Wetter wollten sie sichwieder im Poetengange finden: im Fall cs aber regnete,sollte Heinrich die Schloßtreppe hinauf gehen und andie nächste Thür klopfen, wo sie ihn erwarten würden.Hier wohnte Ferdinand und hatte da die Werkstatt sei-ner künstlichen Papparbeiten, die ihn in Nebenstunden be-schäftigte», und bei welchen Luise eine fleißige und ge-schickte Gchülfin war.

11 .

Tiascweiohoit.

Am folgenden Abend harrten die Geschwister hier desFreundes, weil sich ein heftiger Gewitterregen ergoß.

Heinrich kam zur bestimmten Zeit. Die Geräthschaf-tcn der Papparbcit erfreute» ihn. Er war selbst ein Lieb-haber solcher Künsteleien und gegen Ferdinand, der eseben noch nicht weit darin gebracht hatte, ein bedeutenderMeister. Das bewies er sogleich durch glückliche Verbes-serung einiger mißlungenen Merkchen, und durch Zeich-nungen zu andern, die zunächst unter seiner Leitung inArbeit genommen werden sollten. Diese wurden zu Ge-