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Das siumpfe Messer.
Ein Mährcheu.
,,^)uten Morgen, liebe Jungen!" sagte Mutter Sibylle,als ihre erwachsenen Söhne, Paul und Jakob, gegenzehn Uhr schlurfend und gähnend in die Wohnstube traten.„Das Frühstück wartet schon lang' auf euch, ihr Faulen-zer! Kommt, setzt euch an den Tisch, esset und trinket, underzählt mir, was euch geträumt hat."
„Mir träumte," antwortete Paul, „Ihr schenktet unseinen Beutel voll Geld, und wir machten uns einen lusti-gen Tag."
„Ach, mein guter Sohn," versetzte Sibylle, „mit vol-len Geldbeuteln kann eine unbegüterte Wittwe, wie ich,nicht um sich werfen. Aber so viel ihr zu einem lustigenTage braucht, das sollt ihr haben."
Sie ging nach dem Schranke, nahm vier Gulden her-aus, gab jedem zwei, und empfing keinen Dank dafür,^ weil die lockern Bursche mehr erwartet hatten.
H „Mir träumte was recht Dummes!" sagte Jakob,t indem er das Geld in die Tasche steckte. „Ich ging imWalke, plötzlich that sich die Erde unter meinen Füßen,^auf, ich fiel in die Kluft, und erwachte vor Schrecken."
-HA,